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Thema Wind und Wende

15. Dez. 15

Die Stromkosten im Griff

Die Stromkosten steigen von Jahr zu Jahr. Aber es gibt zahlreiche Stromspar-Tipps, mit denen sich die Stromkosten im Griff behalten lassen. Wem Preiserhöhungen drohen, sollte auch den Wechsel des Stromanbieters prüfen.

Manche Geräte, wie zum Beispiel Fernseher, laufen nur ab und an mal. Und wenn sie dann nicht laufen, dann sollte man sie nicht nur auf Standby stellen, sondern gleich ganz ausschalten und notfalls den Stecker ziehen. So lässt sich über das Jahr verteilt viel Geld sparen.

Licht an, Herd an, Fernseher an. Strom ist so selbstverständlich für die meisten Menschen, dass wir uns kaum Gedanken über seine Verfügbarkeit oder die Kosten machen. Wenn die Stromrechnung kommt, ist der Schreck oft groß.

Denn: Strom kostet und die Preise steigen von Jahr zu Jahr. Viele Verbraucher wissen allerdings gar nicht, wo ihnen das Geld für Strom durch die Finger rinnt. Dabei ist es leicht, die großen Stromfresser zu identifizieren.

Wer wissen will, ob er zu viel Strom verbraucht, kann zum Beispiel den StromCheck der Verbraucherschutzinitiative „co2online“ nutzen. Der Rechner zeigt Stromverbrauch und Kosten im Vergleich zu Durchschnittshaushalten an. Zudem finden sich auf der Webseite zahlreiche nützliche Energiespartipps.

Oft lassen sich mit einfachen Maßnahmen tolle Ergebnisse erzielen. Wer darauf achtet, konsequent alle elektronischen Geräte nicht auf Standby zu lassen, sondern komplett auszuschalten, wird schon bald eine Veränderung auf der Abrechnung bemerken.

Geht ein Elektrogerät kaputt, lohnt es sich auf der Webseite EcoTopTen vorbeizuschauen. Die Seite bietet einen guten Überblick über besonders energieeffiziente Haushaltsgeräte und Computer. Auch Beleuchtungssysteme werden dort bewertet. Gerade in diesem Bereich hat sich in den letzten Jahren viel getan. Wer alte Leuchten gegen LEDs austauscht, kann richtig viel Strom sparen.

Und bei Design und Gemütlichkeit stehen sie den alten Glühlampen in Nichts mehr nach. Ob der Stromverbrauch im Haushalt langfristig sinkt, lässt sich mit einem Energiesparkonto prüfen. Einsparerfolge werden auf diese Weise sichtbar.

Oft sind Ökostromtarife sogar günstiger als der Strom aus konventionellen Quellen. Der Wechsel lohnt sich also, allein wenn Verbraucher den Ausbau erneuerbarer Energien fördern will.

Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel: Verbraucher haben Sonderkündigungsrecht

Flattert zum Jahresende vom Stromanbieter die Ankündigung einer satten Preiserhöhung in den Briefkasten, sollte über einen Wechsel nachgedacht werden. Stromverträge haben zwar meist eine Mindestvertragslaufzeit und eine Kündigungsfrist. Doch wenn der Stromanbieter die Preise erhöht, hat der Kunde immer ein Sonderkündigungsrecht und kann sich so aus seinem alten Vertrag lösen.

Im Internet gibt es zahlreiche Vergleichsportale. Dort kann der Verbraucher einfach seine Postleitzahl und seinen Verbrauch in Kilowattstunden pro Jahr eingeben und erhält die verfügbaren Stromtarife in seinem Wohngebiet. Je nach Region und Ausgangstarif lässt sich so bares Geld sparen.

Und der Wechsel ist nicht schwierig: Die meisten Stromanbieter bieten ein Online-Formular zum Vertragswechsel an. Dieses kann man innerhalb weniger Minuten ausfüllen und den Wechsel zu einem alternativen Stromanbieter sofort in Auftrag geben.

Wer die Gelegenheit nutzen möchte, dazu beizutragen, dass die Energieversorgung klimafreundlicher wird, sollte sich bei seiner Tarifwahl für Ökostrom entscheiden. Oft ist der grüne Strom gar nicht teurer als der von konventionellen Anbietern – manchmal sogar günstiger.

Ricarda Schuller
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