Zentrales Modell

Die Bundesregierung setzt bei der Einführung von Ausschreibungen auf das Zentrale Modell, das ab 2025 gelten soll. Unternehmen, die einen Windpark im Meer erreichten wollen, müssen dann auf eine Fläche bieten, die von der zuständigen Behörde festgelegt wurde. Einzelne Voruntersuchungen sind dann bereits über die Behörde vorgenommen worden. Die Teilnehmer an der Auktion können auf Grundlage der Ergebnisse einen Windpark planen und den Preis berechnen, den sie pro Kilowattstunde erzielen müssen. Der günstigste Anbieter bekommt den Zuschlag.

Zwölf-Seemeilen-Zone

Jeder Küstenstaat besitzt souveräne Hoheitsrechte im Küstenmeer, das heißt hier gilt das nationale Recht des jeweiligen Küstenstaates; insbesondere auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr, des Umweltrechtes und der Strafverfolgung. Diese können gegenüber Schiffen aller Flaggen – mit Ausnahme von Kriegsschiffen – geltend gemacht und durchgesetzt werden. Die Bundesrepublik hat mit Proklamation vom 11. November 1994 die Breite des Küstenmeeres in der Nordsee auf 12 Seemeilen (sm) festgelegt. In der Ostsee ist die Festlegung auf ein 12 Seemeilen breites Küstenmeer für die Anliegerstaaten aus topografischen Gründen nicht möglich; hier wird die seewärtige Grenze des Küstenmeeres durch geografische Koordinaten festgelegt.

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