Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe ist eine besondere Art von Heizung, die der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme entzieht. Die Wärme wird dann auf einem höheren Temperaturniveau genutzt, um einen Haushalt mit Raumwärme zu versorgen. Die Anhebung des Temperaturniveaus erfolgt nach dem Prinzip eines Kühlschrankes, nur in umgekehrter Richtung.

Wind-auf-See-Gesetz

Das Windenergie-auf See-Gesetz (WindSeeG) ergänzt das Erneuerbare-Energien-Gesetz und fasst alle Regelungen zur Offshore-Windenergie zusammen. Es regelt die Planung von Offshore-Windparks ebenso wie die Ausschreibungen zur Ermittlung der Vergütung pro Kilowattstunde für den Betreiber. Ebenso reglementiert werden die Zulassung, die Errichtung, die Inbetriebnahme und der Betrieb von Windenergieanlagen auf See und Offshore-Anbindungsleitungen.

 

Windkraftzonen

Die meisten Windräder stehen bislang in Norddeutschland, die großen Stromverbrauchszentren liegen allerdings im Süden Deutschlands. Für den Transport gibt es bislang zu wenige Stromleitungen. Um das Problem der überlasteten Stromnetze nicht noch weiter zu verschärfen, will die Bundesregierung Deutschland in zwei Zonen einteilen. In diesen soll der Bau von Windkraftanlagen künftig unterschiedlich stark gesteuert werden. Zone 1 umfasst Ost- und Süddeutschland sowie Teile Nordrhein-Westfalens, Zone 2 erstreckt sich auf Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und weitere Teile von Nordrhein-Westfalen. In Zone 1 soll künftig das Gros der neuen Windkraftanlagen gebaut werden. In Zone 2, den so genannten „Netzausbaugebieten“, ist der Zubau stärker reglementiert. Dort senkt die Große Koalition die Ausschreibungsmenge auf 58 Prozent des Durchschnitts der letzten drei Jahre.

Windturbine

Die Windturbine wandelt die Energie der bewegten Luftmasse in Rotationsenergie um. Diese wurde ursprünglich überwiegend mechanisch genutzt, um Korn zu mahlen oder eine Wasserpumpe anzutreiben. Heute steht die Stromerzeugung im Vordergrund, indem man die Rotationsenergie durch einen Generator in elektrische Energie umwandelt.

Windgeschwindigkeit

Die Windgeschwindigkeit wird in Meter pro Sekunde (m/s) gemessen und die Windstärke wird nach der Beaufortskala eingeteilt. Die Windgeschwindigkeit, die von den Windturbinen genutzt werden kann, reicht von etwa 4 m/s bis 25 m/s. Einige Windturbinen können auch bis 30 m/s betrieben werden. Oberhalb dieser Grenze schalten sie sich ab, indem die Rotorblätter in Fahnenstellung gedreht werden.
Die nutzbare Energie des Windes wächst mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit. Wenn der Wind mit 8 m/s bläst, enthält er achtmal so viel Energie wie bei 4 m/s. Deshalb ist es für die Stromerzeugung wichtig, vor allem die hohen Windgeschwindigkeiten zu nutzen, die über dem Meer besonders häufig sind.

Wetterboje

Eine Wetterboje ist eine automatische Mess- und Beobachtungsstation auf dem offenen Meer. Sie wird für die Datensammlung eingesetzt. Die gesammelten Messwerte werden über Satelliten oder per Funk an Betreiber von Offshore-Windparks weitergegeben.