Power-to-Heat

Power-to-Heat bezeichnet die Umwandlung von Strom in Wärme. So kann überschüssiger Strom genutzt werden, zum Beispiel um einen Warmwasserspeicher aufzuheizen. Dies ist erforderlich, wenn Solar- und Windenergieanlagen mehr Strom liefern, als in der Region gebraucht wird, und Batteriespeicher nicht zur Verfügung stehen.

Power-to-Gas

Power-to-Gas bezeichnet ein Verfahren, bei dem Strom in brennbares Gas umgewandelt wird. Im ersten Schritt wird aus Wasser durch Elektrolyse Wasserstoff gewonnen, danach wird aus dem gewonnenen Wasserstoff und Kohlendioxid Methan (künstliches Erdgas) erzeugt. Wasserstoff und Methan können monatelang gespeichert und bei Bedarf genutzt werden, um Engpässe in der Stromversorgung zu überbrücken. Beispielsweise kann das künstliche Erdgas in Gaskraftwerken zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Power-to-Gas dient somit auch als Methode, um Strom aus erneuerbaren Energien speicherbar zu machen.

Pumpspeicherkraftwerk

Ein Pumpspeicherkraftwerk ist eine besondere Form eines Speicherkraftwerkes. Es dient der Erzeugung und Speicherung von elektrischem Strom auf ökologischer Basis. Die Speicherung der elektrischen Energie erfolgt durch das Hinaufpumpen von Wasser auf eine höhere Ebene. Sobald das Wasser wieder hinab fließt, lässt sich mit Hilfe von Turbinen und Generatoren elektrischer Strom erzeugen.

Phasenschieber

Ein Phasenschieber ist eine elektronische Schaltung, die die Phase einer elektrischen Schwingung verschiebt. Weil in Wechselstromnetzen Blindleistungen auftreten, die den Stromtransport über große Entfernungen begrenzen, werden in bestimmten Abständen Phasenschieber in das Netz eingebaut. Sie können die Blindleistung kompensieren, indem sie bei Bedarf entweder Blindleistung an das Netz abgeben oder aus dem Netz aufnehmen. Dies kann durch einen Kondensator oder durch einen leer laufenden Synchrongenerator erfolgen.

Photovoltaik

Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Sie wird überwiegend auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet unter anderem Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen. Der Begriff leitet sich aus dem griechischen Wort für „Licht“ sowie aus der Einheit für die elektrische Spannung, dem Volt (nach Alessandro Volta) ab. Die Photovoltaik ist ein Teilbereich der Solartechnik, die weitere technische Nutzungen der Sonnenenergie wie die Solarthermie einschließt. Ende 2013 waren weltweit mehr als 134 GWp (Gigawatt peak) Nennleistung installiert, die mit rund 160 TWh (Terrawattstunden) jährlicher Produktion 0,85 % des weltweiten Strombedarfs decken könnten. In Europa deckte die Photovoltaik 3 % des gesamten Strombedarfes bzw. 6 % des Spitzenlastbedarfes. Spitzenreiter war Italien mit einem Anteil von 7,8 % am Stromverbrauch.