Lotse

Der Begriff Lotse kommt ursprünglich aus dem Englischen („loadsman“, übersetzt: „Geleitsmann“). In Deutschland ist der Lotse in der Seefahrt ein erfahrener Nautiker mit mehrjähriger Erfahrung. Er kennt bestimmte Gewässer so gut, dass er die Führer von Schiffen sicher durch Untiefen, vorbei an Schifffahrtshindernissen und dem übrigen Schiffsverkehr leiten kann. Die See- und Hafenlotsen in Deutschland sind in neun Lotsenbrüderschaften selbst organisiert und stellen die Lotsendienste auf dem jeweiligen Revier für die internationale Seeschifffahrt rund um die Uhr sicher.

Legeschiff

Wird auch Kabelleger genannt. Ein Legeschiff ist ein Arbeitsschiff, das Seekabel durch ein Gewässer verlegen kann. Zusätzlich verfügt es über die Möglichkeit, gebrochene oder beschädigte Seekabel wieder aufzunehmen und an Bord zu reparieren. Zur Erkundung der Beschaffenheit des Meeresbodens fahren vor dem Einsatz des Kabellegers speziell mit Sonaranlagen ausgestattete Vermessungsschiffe eine mögliche Trasse ab. Ziel ist eine Trasse zu finden, in der das Kabel geschützt auf dem bzw. im Meeresgrund liegen kann. Das Kabel wird in der Regel spiralförmig in dem sogenannten Kabel-Karussell verstaut und je nach Verlegegeschwindigkeit abgespult.

Leistung

Jede Windkraftanlage erbringt eine Leistung (siehe auch Nennleistung). Diese physikalische Größe für die bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit wird Leistung genannt und in Watt angegeben. 1.000 W (Watt) entsprechen einem Kilowatt (1 kW), 1.000 kW sind ein Megawatt (MW) und 1.000 MW ein Gigawatt (GW). Die zurzeit größten Offshore-Windturbinen leisten maximal 8 MW, der größte Offshore-Windpark leistet 640 MW.