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Thema Faszination und Technik

23. Dez. 16

Hilfe für den Weihnachtsmann

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Sicherer Überweg zu jedem Kind: Jedes brave Kind hat ein Geschenk verdient! Und nicht überall dürfen die Überraschungen in den Schornstein geworfen werden. Ganz einfach hätte es der Weihnachtsmann mit einer mobilen Brücke, wie dem E1000 System von Ampelmann. Wo Offshore-Servicetechniker sonst bei 2,50 Meter hohen Wellen sicher zur Anlage kommen, kann auch der Weihnachtsmann ganz entspannt zu den Kindern kommen und einen 1.000 Kilo schweren Geschenkesack mitnehmen. Da lohnt sich das Bravsein.
Das Werkzeug immer sicher dabei: Wer in der Höhe arbeitet, muss doppelt auf sein Werkzeug achten. Auch der Weihnachtsmann hat da so seine Probleme. Wenn ihm etwas vom Schlitten fällt, kommt der ganze Zeitplan durcheinander. Und die Engel wollen auch nicht immer alles aufheben. Besser vorher kurz im Harz bei der Firma Renneberg vorbeigeschaut, dort gibt es Kleinteilbeutel von 3M, die mit einem selbstschließenden System ausgerüstet sind. Das Material bleibt in der Tasche, auch wenn die Öffnung nach unten zeigt.
So schnell wird der Mantel wieder trocken: 30 Stunden hat der Weihnachtsmann wegen der verschiedenen Zeitzonen Zeit, seine Geschenke zu verteilen. Oft genug ist er in Sturm, Regen oder Schnee unterwegs – genau wie Service-Monteure auf einer Offshore-Windenergieanlage. Nasse Arbeitskleidung ist jedoch für alle ein Graus! Spezielle Container der Firma Ela Container Offshore sind mit Trocknungssystemen ausgestattet, die innerhalb von drei Stunden Arbeitskleidung trocken pusten. Da kann ein Weihnachtsmannmantel doch kein Problem sein.
Ein Zwischenlager für Geschenke: Was macht der Weihnachtsmann eigentlich mit den vielen Geschenken, wenn er aus Finnland nach Süden kommt? Immer alles mitschleppen? Keine Sorge lieber Weihnachtsmann, auf den Windenergieanlagen im Offshore-Windpark Gode Wind kannst Du die Geschenke zwischenlagern. 16 Quadratmeter groß ist die Heli-Hoist-Plattform auf jeder Siemens SWT-6.0-154 Windenergieanlage. Normalerweise seilen sich hier die Techniker vom Hubschrauber ab. Bei 97 Anlagen hast du viel Platz für Geschenke!
Ein Schutzanzug für den Fall der Fälle: Sicherheit geht vor. Das gilt auch für den Weihnachtsmann. Denn wer im Schlitten über dem Meer unterwegs ist, kann im schlimmsten Fall abstürzen. Ausrüsterlieferant Nautilus empfiehlt dem Weihnachtsmann den Sea Air Barents, einen Sicherheitsanzug, den normalerweise Passagiere und Crew eines Helikopters tragen, wenn es zum Einsatz auf einen Offshore-Windpark geht. 100 Prozent wasserdicht - da bleiben Mantel, Bart und Mütze trocken.
Verlässliche Winddaten für eine gute Reise: Wer in der Luft unterwegs ist, muss wissen, wie der Wind weht. Und wer könnte bessere Winddaten liefern, als die, die direkt ihre Nase dort haben? Das Windmesssystem iSpin der Firma Romo misst nämlich die Windgeschwindigkeit direkt am Spinner einer Windenergieanlage, also quasi direkt an der Nasenspitze. Damit kann nicht nur die Anlage optimal in den Wind ausgerichtet werden, sondern auch der Weihnachtsmann per Fernüberwachung informiert werden, ob er bei seiner Reise Gegen- oder Rückenwind hat. Und im Zweifelsfall vielleicht ein Rentier mehr einspannen.
Mehr Durchblick mit der Mini-Kamera: Stehen eigentlich Milch und Kekse bereit? Nicht immer kann der Weihnachtsmann sicher sein, dass auch an ihn und seine treuen Gefährten gedacht wird. Beim prüfenden Blick durch den Schornstein hilft ihm jetzt ein Kamerasystem, das die Firma Reetec eigentlich zur Untersuchung der Rotorblätter von innen entwickelt hat. Achtung Kinder: Die hochauflösende Kopfkamera mit schwenkbarem Drehkopf zeigt genau, ob ihr an Leckereien für die Rentiere und eine Stärkung für den Weihnachtsmann gedacht habt.
Sichere Leuchte schützt vor Kollision: Wer nachts in der Luft unterwegs ist, braucht Licht an hohen Hindernissen. Nicht umsonst sind Windenergieanlagen mit roten Warnleuchten ausgestattet. Eine neue Leuchte ist sogar dann gut zu erkennen, wenn der Weihnachtsmann aus Sicherheitsgründen eine Nachtsichtbrille trägt. Denn deren Filter unterdrückt das rote Licht herkömmlicher LED-Hindernisbefeuerungen. Durch Infrarotlicht sorgt die Dialight-Befeuerung jetzt dafür, dass die Leuchten für alle Piloten erkennbar sind – auch für den Weihnachtsmann.
Hilfe bei der Streckenplanung: Wer sich auf eine lange Reise begibt, die auch noch wie ein Uhrwerk ablaufen muss, kann auf gute Streckenplanung nicht verzichten. Für den Weihnachtsmann können Stromleitungen beim Anflug auf die Häuser besonders gefährlich werden – es dauert Stunden, bis so ein Rentiergeweih wieder entheddert ist! Abhilfe kann bald die OpenGridMap schaffen. Ziel ist eine Weltkarte der Stromnetze, die über eine Open Source Plattform von jedermann genutzt werden kann – auch vom Weihnachtsmann.

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